Aufstellung:

Tor: Norbert Osterloh
Abwehr: André Wolke, Christoph Schumacher (72. Dennis Howald), Alexander Helmes (88. Christoph Schumacher)
Mittelfeld: Marco Vaske, Michael Backhaus (46. Frank Döbbeler), Didi Kwast, Jan Hömmen (40. Dennis Fresenborg), Marius Nordmann (63. Michael Backhaus)
Sturm: Stephan Winkelmann, Andreas Nordmann
Trainer: Jörg Nordmann
Betreuer: Markus Willen

Schiedsrichter: Alwin Thoben (Lindern)

Karten: Gelb: Stephan Winkelmann, Christoph Schumacher

Ergebnis: 1:3 (0:2)
Torschützen:
0:1 Stefan Bültermann (33 Min.)
0:2 Stefan Bültermann (45+1 Min.)
1:2 Dennis Fresenborg (49 Min. - Dietrich Kwast)
1:3 Ulli Johannes (63 Min.)

Besonderheiten:
Höltinghausen beendet nach gelb-roter Karte das Spiel mit 10 Mann.

Zusammenfassung: Während es der 2. Mannschaft des BV Kneheim gelang, einen 2:0 Rückstand gegen Falkenberg II durch eine starke Aufholjagd noch zu einem 4:2 zu drehen (Joker Bernd Pille schlug gleich zweimal zu), musste die 1. Herren in ihrem Spiel gegen Höltinghausen II Lehrgeld zahlen. Bei schwülwarmen Bedingungen zeigten die Gäste vor allem im 1. Durchgang, den die Schützlinge von Ex-Kneheim-Coach Zvonimir Ivankic verdientermaßen mit einer 2:0-Führung abschlossen, eine engagierte Leistung und waren die klar bessere Mannschaft. Für die beiden Treffer sorgte dabei Stefan Bültermann, der zunächst eine Hereingabe von der linken Seite abgebrüht zum 1:0 verwertete, um dann mit dem Halbzeitpfiff einen weiteren Treffer nachzulegen. Hierzu warf er sich in den Fernschuss eines Hölker Mittelfeldmanns, verarbeitete den Ball direkt und vollstreckte, plötzlich frei vor Keeper Norbert Osterloh, eiskalt zum 2:0.

Dem hohen Tempo der 1. Hälfte Tribut zollend, schalteten die Gäste aus der Gemeinde Emstek nun mehrere Gänge zurück und die Kneheimer konnten sich ihre ersten Offensivaktionen erspielen. Besonders gut gelang dies dabei schon in der 49. Minute, als der SVH-Keeper einen Freistoß von Dietrich Kwast aus halb linker Position nur nach vorne abprallen ließ und Dennis Fresenborg per Kopf zum 1:2 Anschluss vollstreckte. Kurz darauf hatte BVK-Neuzugang Stephan Winkelmann dann sogar die Möglichkeit, den 2:2 Ausgleich herzustellen, scheiterte jedoch am Schlussmann aus Höltinghausen. In die Kneheimer Druckphase hinein beendete Ulli Johannes dann die Hoffnung der Spieler des BVK etwas Zählbares in der Heimat behalten zu können. Johannes hatte sich in der Kneheimer Hälfte den Ball erkämpft und zog aus gut 16 Metern ab. Das Leder flog jedoch nicht auf geradem Wege in Richtung Kneheimer Gehäuse, sondern veränderte seine Flugbahn nach dem Abfälschen durch einen Defensivmann so stark, dass dieses für Goalie Osterloh unerreichbar wurde und in die rechte Torecke trudelte.

Der alte Abstand war wieder hergestellt, den die Höltinghauser trotz einer gelb-roten Karte gut 20 Minuten vor Ende des Spiels über die Zeit retteten.

Aufstellung:

Tor: Thorsten Diers
Abwehr: André Wolke, Christoph Schumacher (64. Dennis Fresenborg), Alexander Helmes
Mittelfeld: Michael Backhaus, Didi Kwast, Marius Nordmann, Daniel Niehaus, Marco Vaske
Sturm: Jan Hömmen (46. Jörg Nordmann), Andreas Nordmann (81. Jan Hömmen)
Trainer: Jörg Nordmann, Markus Nordmann
Betreuer: Markus Willen

Schiedsrichter: Christian Kaarz (Essen)

Karten: Gelb: Alexander Helmes, Christoph Schumacher, Marco Vaske, Dennis Fresenborg, Daniel Niehaus

Ergebnis: 2:1 (0:0)
Torschützen:
1:0 Michael Backhaus (52 Min. - Didi Kwast)
1:1 Meti Kazman "Ali" (80 Min.)

2:1 Dennis Fresenborg (90 Min. +2 - Jan Hömmen)

Besonderheiten:
Barßel II beendet nach gelb-roter Karte in Minute 79 das Spiel mit 10 Mann.

Aufstellung:

Tor: Jens Wichmann
Abwehr: André Wolke, Frank Döbbeler, Nils Nordmann
Mittelfeld: Michael Backhaus, Didi Kwast, Daniel Niehaus, Jan Hömmen, Marius Nordmann
Sturm: Thomas Mathlage, Andreas Nordmann
Eingewechselt: Christoph Schumacher, Christian Thesken, Philipp Bünger
Trainer: Markus Nordmann

Schiedsrichter: Reinhard Theilmann

Karten: Gelb: Michael Backhaus

Ergebnis: 8:0 (3:0)
Torschützen:
1:0 Andreas Nordmann
2:0 Eigentor
3:0 Daniel Niehaus
4:0 Andreas Nordmann
5:0 Andreas Nordmann
6:0 Andreas Nordmann
7:0 Daniel Niehaus
8:0 Michael Backhaus

Besonderheiten: -

Aufstellung:

Tor: Dirk Meyer
Abwehr: André Wolke, Marco Vaske, Daniel Niehaus
Mittelfeld: Michael Backhaus, Didi Kwast, Jan Hömmen, Dennis Fresenborg, Marius Nordmann
Sturm: Thomas Mathlage, Andreas Nordmann
Eingewechselt: Stefan Moorbrink, Reinhard Lüske
Trainer: Markus Nordmann

Schiedsrichter: Thomas Grünloh (Kneheim)

Karten: -

Ergebnis: 1:3 (0:2)
Torschützen:
0:1
0:2
1:2 Didi Kwast (FE)
1:3

Besonderheiten: -

Aufstellung:

Tor: Thorsten Diers
Abwehr: André Wolke, Marco Vaske, Alexander Helmes
Mittelfeld: Michael Backhaus, Didi Kwast, Jan Hömmen (62. Christian Thesken), Daniel Niehaus, Dennis Fresenborg
Sturm: Thomas Mathlage, Andreas Nordmann (86. Jörg Nordmann)
Trainer: Jörg Nordmann, Markus Nordmann
Betreuer: Markus Willen

Schiedsrichter: Christian Kaarz (Essen)

Karten: Gelb: Marco Vaske

Ergebnis: 4:2 (2:0)
Torschützen:
1:0 Daniel Niehaus (13 Min. - Thomas Mathlage)
2:0 Michael Backhaus (20 Min. - Daniel Niehaus)
3:0 Thomas Mathlage (52 Min. - Michael Backhaus)
4:0 Daniel Niehaus (58 Min. - Thorsten Diers)
4:1 Matthias Esders (64 Min.)

4:2 Stefan Zumdohme (72 Min.)

Besonderheiten:
Jan Hömmen verschießt Foulelfmeter beim Stand von 2:0.
Wachtum beendet nach gelb-roter Karte in Minute 89 das Spiel mit 10 Mann.

Zusammenfassung: Die Pokalsensation ist perfekt! Hatte es vor dem Spiel gegen die in der 1. Kreisklasse beheimateten Wachtumer noch geheißen, sich lediglich teuer zu verkaufen, konnte davon nach der Begegnung keine Rede mehr sein. Mit sage und schreibe 4:2 Toren besiegten die Kneheimer ihren höherklassigen Gegner. Den Anfang dieses tor- und ereignisreichen Spiels machte dabei Daniel Niehaus, der bereits nach elf Minuten eine scharf hereingetretene Flanke durch Thomas Mathlage aus kurzer Tordistanz über die Linie drückte.

Gerade noch Torschütze sollte sich Niehaus dann nach 20 Minuten bereits den zweiten Scorerpunkt sichern. Seine Freistoßflanke aus gut 40 Metern Torentfernung flog präzise in den gegnerischen 16er, in dem Michael Backhaus den entscheidenden Sekundenbruchteil vor dem heraus eilenden Wachtumer Schlussmann am Ball war und diesen per Kopf einnicken konnte.

So manch Wachtumer Anhänger hatte sich bereits aufgrund der Kneheimer Spielüberlegenheit zum wiederholten Male verdutzt die Augen gerieben, ehe die Gäste selbst das erste Mal torgefährlich wurden. Nach einem schnellen Zusammenspiel auf der linken Angriffsseite versuchte sich der Stürmer des FCW aus spitzem Winkel mit einem überraschenden Schuss, traf jedoch nur den linken Außenpfosten, ehe die Kneheimer im direkten Gegenzug ihrerseits eine Riesenchance zu verzeichnen hatten. Neuzugang Didi Kwast, der zusammen mit Michael Backhaus im Mittelfeld die Fäden zog, schickte Niehaus mit einem Steilpass in Richtung des gegnerischen Gehäuses. Seine Schnelligkeit ausspielend tankte sich „der Sheriff“ durch und kam aus gut 16 Metern zum Abschluss, um im direkten Anschluss vom langen Abwehrbein des verbliebenen Wachtumer Defensiven zu Fall gebracht zu werden. Obwohl Niehaus‘ Schuss das Tor deutlich verfehlte, beließ es der souverän pfeifende Schiedsrichter Christian Kaarz bei einem Abstoß, sodass die Partie nach 45 Minuten mit einer 2:0 Führung der Gastgeber in die Pause ging.

Der zweite Durchgang, für den die Trainer Markus und Jörg Nordmann eine ähnliche engagierte Einstellung wie in der ersten Hälfte forderten, begann sogleich mit einem Paukenschlag. Didi Kwast war mit dem Ball in den 16er vorgestoßen und wurde durch einen unfairen Einsatz zu Fall gebracht. Die folgerichtige Entscheidung lautete Strafstoß, zu dem Jan Hömmen an den Elfmeterpunkt trat. Zuletzt dreimal erfolgreich behielt diesmal jedoch nicht der Schütze, sondern der Wachtumer Keeper die Oberhand und parierte den Ball sehenswert. Getreu dem Motto „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ ließen die Kneheimer sich jedoch auch von diesem Rückschlag nicht bremsen und erzielten nach 52 Minuten die 3:0 Führung. Michael Backhaus passte dazu den Ball von der rechten Seite auf den völlig frei stehenden Mathlage, der zunächst den Torwart verlud und dann locker in die linke Ecke einschob. Selbst nach diesem Tor hatten die Gastgeber noch nicht genug und bauten die Führung sechs Minuten später sogar auf vier Tore aus. Nach einer abgefangenen Ecke beschleunigte Keeper Thorsten Diers das Spiel mit einem langen Abwurf auf den lossprintenden Daniel Niehaus. Dieser zog nun an der Tribüne vorbei bis in die gegnerische Hälfte, von wo aus er den Ball scharf in die Mitte flankte. Aufgrund der Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Schlussmann und einem Defensivmann des FCW fand das Leder schließlich seinen Weg ins Wachtumer Tor und es hieß 4:0.

Im Gefühl des sicheren Sieges schlichen sich nun erste Unachtsamkeiten in das Kneheimer Spiel, die sogleich von den Gästen bestraft wurden. Nachdem den Spielern des BVK das Glück in der ersten Situation noch zur Seite stand und der Schuss eines Wachtumer Offensivmanns lediglich an den Innenpfosten sprang und zur Ecke geklärt wurde, zielten die Wachtumer beim anschließenden Eckball wesentlich genauer. Auf die Höhe des 16 Meterraums getreten wurde der Ball per Kopf wieder in die Gefahrenzone gebracht, von wo aus Matthias Esders mit einem sehenswerten Rechtsschuss abschloss und den 4:1-Anschlusstreffer erzielen konnte. Lediglich acht Minuten später gelang der Mannschaft aus dem Löninger Ortsteil dann sogar der zweite Treffer. Stefan Zumdohme setzte sich dazu im Zweikampf gegen einen Kneheimer Defensivmann durch und verwertete eine Flanke von der rechten Seite zur weiteren Ergebniskosmetik.

Noch einmal Morgenluft witternd warfen die Wachtumer jetzt alles nach vorne, ohne dabei jedoch die letzte Torgefahr auszustrahlen. So endete die Partie, die die Gäste nach einer gelb-roten Karte in der Schlussphase mit zehn Mann beenden mussten, mit einem verdienten Kneheimer Sieg.

In der nächsten Pokalrunde, die am 17.08.2011 ausgetragen wird, heißt der kommende Gegner jetzt Barßel II, die sich in ihrer Partie gegen die ebenfalls höherklassig spielende Mannschaft aus Sedelsberg durchsetzen konnte.

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